Mit dem jüngsten Update von Siemens NX X Manufacturing wird ein neues Einstiegspaket eingeführt, das den Anwendern Zugang zu erweiterten CAD- und CAM-Funktionen bietet. Dies senkt zwar die Hürden für Entwicklungs- und Fertigungsteams, bringt aber auch neue Herausforderungen bei der Lizenzierung mit sich, insbesondere für Unternehmen der Automobilindustrie, die globale Mehrbenutzerumgebungen verwalten.
NX X Manufacturing Essentials, das neben den Standard-, Advanced- und Premium-Tiers eingeführt wurde, signalisiert einen Wandel im Lizenzierungskonzept von Siemens. Dieses aus der Cloud bereitgestellte, modulare Paket senkt die Einstiegshürde für Ingenieure, Konstrukteure, Planer und Fertigungsmitarbeiter, die sowohl grundlegende als auch erweiterte CAD/CAM-Funktionen benötigen.
Unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit ist Essentials ein klarer Gewinn, da es die digitale Kontinuität in der gesamten Fertigungswertschöpfungskette unterstützt und eine breitere Beteiligung an Produktionsworkflows ermöglicht. Vom Standpunkt des Lizenzmanagements aus betrachtet, erhöht es jedoch die Komplexität, insbesondere in Verbindung mit NX Value-Based Licensing (VBL), das den Funktionsumfang durch die Verwendung von Token erweitert.
Siemens NX Value-Based Licensing: Flexibel, aber unberechenbar
NX VBL bietet Teams bei Bedarf Zugriff auf erweiterte Funktionen wie 5-Achsen-Fräsen, CMM-Prüfung und On-Machine-Probing über ein Token-basiertes Modell. Diese Funktionen sind nicht an bestimmte Benutzer oder unbefristete Lizenzen gebunden, sondern werden nach Bedarf aus einem gemeinsamen Token-Pool abgerufen.
Dieses Modell bietet Flexibilität und Skalierbarkeit:
- Zugriff auf Premium-Funktionen ohne große Vorabverpflichtungen.
- Skalierung des Zugangs über Programme, Werke und Lieferanten hinweg.
- Richten Sie die Ausgaben an der tatsächlichen Nutzung der Funktionen aus, nicht an statischen Zuweisungen.
Aber Flexibilität kann auch Unbeständigkeit bedeuten. Token-basierte Ausgaben verlagern die Kosten von fix zu variabel, was Prognosen und Budgets erschwert, insbesondere bei Programmmeilensteinen, Tooling-Kampagnen und Änderungen in der Spätphase. Außerdem ist eine stärkere Abstimmung zwischen den Teams erforderlich, die sich denselben Token-Pool teilen.
Wo die Sichtbarkeit bei der NX-Lizenzierung versagt
Die Automobilindustrie ist auf eine hochpräzise, oft minutengenaue Planung angewiesen. Ohne die richtige Nachverfolgung entstehen bei Token-Modellen blinde Flecken: Wer hat was benutzt? Für wie lange? Wurde ein Token aktiv genutzt oder lag er brach? Wurden vorrangige Aufträge verzögert, weil Token an anderer Stelle gebunden waren?
In Standardprotokollen fehlen oft die Aktivitäten auf Benutzerebene, Details auf Befehlsebene, die tatsächliche aktive Zeit im Vergleich zur Leerlaufzeit und Gleichzeitigkeitsspitzen, die für die richtige Dimensionierung von Pools erforderlich sind. Bei einem globalen 24/7-Betrieb können sich überlappende Zeitzonen und isolierte Teams zu Konflikten, Warteschlangen und ungeplanten Token-Überschreitungen führen.
Wie Open iT Klarheit in die Siemens NX Token- und Seat-Nutzung bringt
Open iT schließt die Transparenzlücke mit granularen Nutzungsanalysen in Echtzeit über Benutzer, Standorte und NX-Module hinweg bis hin zur Befehls- und Funktionsebene sowie Dashboards und Warnmeldungen. Automobilhersteller können:
- Berechnen Sie die tatsächlichen Kosten pro Modul/Feature und pro Programm.
- Erkennen Sie ineffiziente Tokenverbrennung und untätige Kassen.
- Neuzuweisung von ungenutzten Plätzen/Tokens, um die Überbelegung zu reduzieren.
- Verhandeln auf der Grundlage von Daten: anbietergeeignete Nutzungsnachweise.
- Planen Sie Verlängerungen mit Prognosen, die mit technischen Kalendern verknüpft sind.
Durch die Unterscheidung zwischen aktiver und ungenutzter Zeit und die Zuordnung der Nutzung zu Projekten, Teilen und Schichten hilft Open iT den Teams, Verschwendung zu reduzieren, Wartezeiten zu verringern und wichtige Produktionsarbeiten zu schützen.
Abstimmung der Lizenzvergabe mit den Prioritäten von Technik und Produktion
Siemens NX für die Automobilfertigung ist dynamischer denn je und ohne Daten nur schwer zu steuern.
Open iT durchbricht die Komplexität mit SAM in Ingenieurqualität: Governance-Kontrollen, Budgetleitplanken, Prognosen und rollenbasierte Dashboards, die auf Ihre Prioritäten Geschwindigkeit, Effizienz, Compliance und Kontrolle ausgerichtet sind.
Open iT macht die Lizenzierung zu einem strategischen Vorteil und nicht zu einer Kostenbelastung. So können Unternehmen der Automobilindustrie jeden für Siemens NX X Manufacturing ausgegebenen Euro optimieren.
Stoppen Sie die Token-Verschwendung und beschleunigen Sie den ROI. Planen Sie eine Demo mit Open iToder laden Sie die NX Token Governance Checkliste herunter, um loszulegen.





